Im Garten braucht man immer wieder ein kleines Bänkchen zum absitzen. Auch bei Arbeiten am Velo oder Auto ist es von Vorteil, wenn man nicht auf dem Boden sitzen muss. Denn in unserem Alter steht man nicht so einfach wieder vom Boden auf. Ausserdem ist es oft kalt oder schmutzig. Elkes Vater hatte ein kleines altes Bänkchen und Elke wünschte sich schon lange etwas ähnliches.
Beim Entsorgen meines alten Schreibtisch-Korpus, den ich noch in Aachen gebaut hatte, kam mir folgende Idee:
- Wenn ich den Korpus zwei mal durchsäge, entstehen 4 U-förmige Grundkörper für solche Bänkchen. Diese müssen nur noch mit einer zusätzlichen Holzleiste unten stabilisiert werden, damit sie unter Last nicht knicken.
Doch wohin mit 4 solcher Bänkchen? Richtig stapeln geht nicht. Dazu sind sie zu schmal und hoch. Kann man die Bänkchen nicht ineinander stapeln?
Coole Idee! 🙂
- Versetze ich den neu zu erstellenden Steg aus der Mitte heraus um mindestens die Holzstärke nach Aussen und mache ich in die Seitenwände in der Mitte einen korrespondierenden Schlitz, so können jeweils 2 der Bänkchen Problemlos platzsparende ineinander gestapelt werden.
Mittels SketchUp habe ich das gezeichnet und ausprobiert.
Dann ging es ans Werk:
- In die Seitenwände wurden mittig mit dem Forstnerbohrer ein Loch gebohrt. Das wurde mit der Stichsäge erweitert, so dass sich ein länglicher Schlitz mit rundem Ende ergab.
- Mit Hilfe der kleinen Handfräse von Bosch wurden alle Kanten sauber gerundet.
- Und zum Schluss wurde der Mittelsteg – jeweils versetzt – eingeleimt.
- Ganz zum Schluss habe ich noch ein alle 4 Bänkchen einen länglichen Griff in die Sitzfläche gefräst, so dass es sich einfach hochheben lässt.
Nach einigem Gebrauch stellt sich heraus, dass die Leimstellen der Bänkchen – die schon über 20 Jahre alt waren – den heutigen Gewichtsbelastungen nicht mehr standhielten. Deswegen wurden alle 4 Sitzbretter und auch die Mittelstege mittels neu eingebrachter Schrauben verstärkt, so dass die Bänkchen jetzt hoffentlich noch ein paar Jahre ihren Dienst tun.

