Verarbeitungswissen

Fräszirkel für die Oberfräse

Ich hatte schon einmal einen Fräszirkel aus Plexiglas gebaut. Mit diesem kann man mit der Oberfräse von Oben Kreise in verschiedenen Grössen fräsen. Plexiglas bietet den Vorteil, dass man sehen kann, wo man sich beim Fräsen befindet.
Leider ist der Plexiglas-Fräszirkel nur mit diskreten Bohrungen versehen. 5 mm Stift.
letsBastel zeigt einen Fräszirkel mit einem in eine Nut eingelassenen Gleitstück.  Dieses lässt sich stufenlos verstellen, so das sich beliebige Radien stufenlos sehr schnell einstellen lassen.
In der käuflichen Bauform aus Multiplex ist der Fräszirkel nicht durchsichtig.
IDEE: Einen solchen beweglichen Schieber könnte auch auf meinem Frästisch in der Nut bewegen.

Fräsen auf dem Frästisch

sehr einfach lassen sich Kreise aber auch auf dem Frästisch fräsen. In passendem Abstand vom Fräser kann ein 5 mm Stift in die Platte gebohrt werden. Das zu fräsende Objekt wird dann von oben umgekehrt auf den Frästisch gelegt und rotiert um diese Bohrung. Der grosse Nachteil an dieser Lösung ist, das man nahezu blind fräst, weil alle Aktion unterhalb der Platte stattfindet.

Korrekter Abstand vom Fräser zum Zentrum

FIXME: Skizze erstellen

Innenbohrung -> Loch

Aussenkreis -> Scheibe, Rad.
FIXME: Formel unter die Skizze schreiben

 

Die Nut fräse ich nur maximal 15 mm tief in mehreren Schritten. Dann säge ich in der Nut mit der Stichsäge den Rest ( ungefähr !Sicherheitsabstand! ).
Den überstehenden Grat kann ich dann mit dem Bündigfräser (mit Anlaufring) wegfräsen. Das geht sogar mit der kleinen Bosch Kantenfräse super gut.

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Oberflächenbehandlung mit Leinöl

Leinöl wird bereits seit Jahrhunderten als Holzschutz eingesetzt. Es wird durch Auskochen aus Flachs- oder Leinpflanzen hergestellt.

Im Gegensatz zu Lacken, die das Holz nur oberflächlich schützen, dringt das Öl der Firnis tief in die Fasern des Holzes ein und bildet mit Linoxin somit eine dickere schmutz- und wasserabweisende Schutzschicht.

Obwohl die Leinölfirnis fast farblos erscheint, tönt sie das Holz in einem honig-gelb-braunen Farbton, d. h. macht mindestens sehr helle Holzsorten dunkler. Sie dringt – je nach Art der Holzfaser – unterschiedlich tief ein und lässt so die Holzmaserung stärker hervortreten

Leinölfirnis kann sowohl als Grundierung, als auch als Finish (Endlackierung) zum Holzschutz genutzt werden. Da die fertige Firnisbeschichtung ungiftig ist, wird sie auch für Kinderspielzeug oder für Schneidebretter verwendet. Die wasserabweisende Schutzschicht des Linoxins macht sie zudem wetterbeständig, d. h. die Leinölfirnis ist für Holzgegenstände im Innenbereich und Außenbereich einsetzbar.

Als Grundierung bietet sie gute Hafteigenschaften und lässt sich mit nahezu jedem Lacksystem problemlos überstreichen.

Verarbeitung

Leinölfirnis wird auf den gereinigten Untergrund aufgetragen. Holz sollte man vorher fein anschleifen. Die Verarbeitungstemperatur sollte nicht unter 15 °C liegen, besser sind 20 °C oder mehr, da der Firnis dann leichter einzieht und schneller aushärtet. Wenn möglich, sollte man den Firnis vorher in einem Wasserbad auf 35–40 °C erhitzen.

Auf Holz wird der Firnis satt nass in nass aufgetragen. Es erfolgen mehrere Aufstriche, bis das Holz keinen Firnis mehr aufnimmt. Nach einer Einzugzeit von typischerweise einer halben bis einer Stunde reibt man das nicht eingezogende Leinöl vollständig mit einem Tuch ab, weil dies sonst schlecht aushärtet und eine klebrige Oberflächenschicht hinterlassen kann.

Achtung Selbstentzündung:  Bei der Verwendung von Leinöl und Leinölfirnis besteht durch Reaktion mit Luftsauerstoff die Gefahr der Selbstentzündung für mit Leinöl benetzten Materialien. Um das zu vermeiden, wäscht man die zum Auftragen verwendeten Lappen oder Pinsel mit Wasser aus oder sie in einen geschlossenen Behälter (Schraubglas).

 

 

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