Funktion Das Rahmenpressen-Set ist für alle sauter Korpuszwingen geeignet. Die Adapter sind so gefertigt, dass je zwei Zwingen in ihnen Platz finden, wodurch sich der Spanndruck für jede Ecke separat einstellen lässt.
Zusammengesteckt und an die Wand geschraubt, lässt sich pro Adapter eine Zwinge einhängen. Die Rahmenpressen werden so zum Zwingenregal</strong
Die Rahmenpressen als Zwingenregal
Eigenschaften und Vorteile
Sorgt für ein sicheres Aufstellen der Zwingen auf dem Arbeitstisch.
Ermöglicht die Verwendung der Korpuszwingen zum Pressen von Rahmen.
Hoher Komfort und feine Einstellbarkeit beim Spannen von Rahmen.
Kompatibel mit anderen Herstellern wie z.B. Bessey.
An die Wand montiert, funktionieren die Rahmenpressen als Wandhalterung für Zwingen.
Damit ich die kleinen Thermometer ins Töffkleben kann, müssen diese wasserfest in kleine schwarze Gerätegehäuse eingebaut werden. Die Gehäuse sind jetzt eingetroffen. Nun geht es darum, die Ausschnitte passend aus dem Deckel auszuschneiden oder zu fräsen.
KopierFräsen mit der kleinen Bosch Kantenfräse
Ich baue mir also eine Schablone, an welcher der Anlaufring vom Kopierfräser entlang laufen kann.
Probleme und Lösungen
Problem
Lösung
Lesson Learned
1
Die Deckel sind ziemlich klein, müssen also irgendwie gegen Verrutschen gesichert werden.
Ein FixierRahmen aus kleinen Leistchen wird um einen Deckel geschraubt. So können die Deckel nicht verrutschen.
2
Die Deckel sind ziemlich flach
Ich verwende 5 mm starkes Restholz.
Idealerweise baue ich den FixierRahmen in der gleichen Holzstärke, wie der Deckel hoch ist.
3
Die Deckel sind ziemlich klein (kenne ich das nicht schon?): Wenn der FixierRahmen zu schmal ist, neigt sogar die kleine Oberfräse zum Verkanten.
Der Rahmen sollte aus grösseren Stücken gemacht werden, auf denen man auch die Oberfräse gut gleiten lassen kann.
Die Oberfräse braucht eine ausreichend breite Auflage !
4
Der Bündigfräser steht nach unten deutlich heraus. Die Schraube, mit welcher das Kugellager fixiert wird, benötigt weiteren Platz.
Ich säge in die fertige Vorrichtung unten noch ein Viereck heraus, damit sich der Kopierfräser unten frei bewegen kann. Diese muss aber auch nicht genau sein sonder nur frei stellen.
5
Die Öffnung im Deckel wird relativ gross, es bleibt also nur noch wenig Wandstärke übrig. Aber der Deckel muss auf dieser Wandstärke aufliegen können.
Ich brauche also eine Schablone mit einem schmalen Rand, auf dem der Deckel aufliegt, aber unten in der Mittel muss so viel frei sein, dass das Kugellager des Kopiefräsers gut laufen kann.
6
Der Fräser muss noch durchgesteckt werden.
In den Deckel wir ein 10-er Loch gebohrt.
Beim Starten der Oberfräse genau schauen, dass der Fräser den Deckel nicht berührt.
7
Späne
keine
Die Späne lassen sich bei der kleinen Oberfräse nicht vermeiden.
8
Die fertigen Rahmen haben naturgemäss den Fräserradius in den Ecken.
Mit dem Messer lassen sich diese Radien relativ einfach eckig schneiden.
Ein Messer liegt sehr schön an den gefrästen Kanten an. Viele kleine kurze Schnitte führen dabei schnell zum Ziel.
Fazit
Es braucht zwei Rahmen, der Oberste Rahmen hält den Deckel, er mus so gross sein, dass die Oberfräse gut gleiten kann und nicht kippen will.
Der Untere Rahmen definiert den Ausschnitt, den das Kugellager am Kopiefräser abfährt. Ich habe einen Rahmen gebaut, aber ich hätte diese Öffnung direkt aus dem Brett aussägen können.
Ein Rahmen aus geraden Leisten erzeugt schnell gerade Kanten. –> Lesson learned: ich hätte den unteren Kopierrahmen auch aus dickeren grösseren Leisten zusammen setzen können.
Frage: Hätte ein Kopierahmen aus Metall, den ich breit genug baue, diese Funktion auch erfüllt? Wie lagere ich den Deckel dort so hoch, dass der Kopierfräser korrekt läuft? Aufzeichnen
SummaSummarum
Das Fräsen einer grossen Öffung ein ein so kleines Bauteil ist eine filigrane Fuckelei. Es bleibt nur ein releativ schmaler Rand stehen, auf dem der Deckel aber auch beim Fräsen aufliegen muss.
Die dazu benötigte Frässchablone, die den Rahmen dabei auch fixiert ist keine einfache Sache und muss sorgfältig durchdacht werden. Aber weil man ein so kleines Teil nicht ordentlich festhalten kann, besteht beim Fräsen kaum eine andere Möglichkeit.
Ich hatte schon einmal einen Fräszirkel aus Plexiglas gebaut. Mit diesem kann man mit der Oberfräse von Oben Kreise in verschiedenen Grössen fräsen. Plexiglas bietet den Vorteil, dass man sehen kann, wo man sich beim Fräsen befindet.
Leider ist der Plexiglas-Fräszirkel nur mit diskreten Bohrungen versehen. 5 mm Stift.
letsBastel zeigt einen Fräszirkel mit einem in eine Nut eingelassenen Gleitstück. Dieses lässt sich stufenlos verstellen, so das sich beliebige Radien stufenlos sehr schnell einstellen lassen.
In der käuflichen Bauform aus Multiplex ist der Fräszirkel nicht durchsichtig. IDEE: Einen solchen beweglichen Schieber könnte auch auf meinem Frästisch in der Nut bewegen.
Fräsen auf dem Frästisch
sehr einfach lassen sich Kreise aber auch auf dem Frästisch fräsen. In passendem Abstand vom Fräser kann ein 5 mm Stift in die Platte gebohrt werden. Das zu fräsende Objekt wird dann von oben umgekehrt auf den Frästisch gelegt und rotiert um diese Bohrung. Der grosse Nachteil an dieser Lösung ist, das man nahezu blind fräst, weil alle Aktion unterhalb der Platte stattfindet.
Korrekter Abstand vom Fräser zum Zentrum
FIXME: Skizze erstellen
Innenbohrung -> Loch
Aussenkreis -> Scheibe, Rad.
FIXME: Formel unter die Skizze schreiben
Die Nut fräse ich nur maximal 15 mm tief in mehreren Schritten. Dann säge ich in der Nut mit der Stichsäge den Rest ( ungefähr !Sicherheitsabstand! ).
Den überstehenden Grat kann ich dann mit dem Bündigfräser (mit Anlaufring) wegfräsen. Das geht sogar mit der kleinen Bosch Kantenfräse super gut.
Aus Plexiglas habe ic mir eine Kreisschablone für die Oberfräse gemacht. Mit Hilfe der vorgebohrten Löcher kann ich in Abständen von 10 mm Kreise von 60mm Durchmesser bis 200mm Durchmesser fräsen.