Autorenname: Michael

Treppe zum Hasenstall

Auf dem steil abschüssigen Rasenstück an der Grundstücksgrenze entlang der Hecke sind wir bei nassem Wetter schon alle einmal ausgeschlipft. Aufgrund der guten Erfahrung beim Erstellen der Liegefläche unter dem Kirschbaum reifte in mir den Entschluss, aus dem gleichen Terassenholz eine flache Treppe dort zu bauen.

In der Skizze sieht sie so aus:

Ablängen der Unterkonstruktion auf dem Sägebrett
Nach dem die Konstruktion steht und das benötigte Holz eingekauf tist, wird auf dem Sägebrett mit Hilfe der Führungsschiene die Unterkonstruktion auf Mass abgelängt.

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Solardusche im Garten

In der Hausecke beim Garagenkeller haben wir eine Solardusche installiert.
Michi Fischers Gartenbau ebnete den Grund dort mit einem Kiesplatz. Aber darauf kann man nicht gut stehen. Und Plättli legen behindert den Wasserablauf. Deswegen habe ich mich für den Fussbodenbelag dort ebenfalls für Terassendielen entschieden.

Durchführung

Untergestell für die Bretter

Zunächst wird eine Unterkonstruktion für die Terassendielen zusammengeschraubt. Diese Unterkontruktion muss horizontal liegen und stabil miteinander verschraubt werden.

Die geraden Schnitte mit der Tauchsäge helfen bei dieser Konstruktion. Die Querbalken halten alles zusammen, müssen aber versetzt zueinander durch die 3 Hauptleisten angeschraubt werden.

In der Länge ist die Unterkonstruktion dem Untergrund angepasst, weil unten links ein grosser Bruchstein unter den Treppensteinen liegt, den ich nicht entfernen möchte.
Mit Hilfe der Führungsschiene für die Tauchsäge lassen sich die Terassendielen sehr sauber alle auf die gleiche Länge schneiden. Die Erfahrung hatten wir ja schon beim Sitzplatz unter dem Apfelbaum mit der geliehenen Säge gemacht.

Sägen der Bretter für die Dusche auf der Terasse

Fazit
Auf den Terassendielen kann man auch barfuss sehr gut stehen. Das Wasser läuft wunderbar zwischen den Brettern ab.
Aufgrund der beschränkten Füllmenge der Solardusche handelt es sich um keine grossen Wassermengen, die problemlos im Untergrund versickern.

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Oberflächenbehandlung mit Leinöl

Leinöl wird bereits seit Jahrhunderten als Holzschutz eingesetzt. Es wird durch Auskochen aus Flachs- oder Leinpflanzen hergestellt.

Im Gegensatz zu Lacken, die das Holz nur oberflächlich schützen, dringt das Öl der Firnis tief in die Fasern des Holzes ein und bildet mit Linoxin somit eine dickere schmutz- und wasserabweisende Schutzschicht.

Obwohl die Leinölfirnis fast farblos erscheint, tönt sie das Holz in einem honig-gelb-braunen Farbton, d. h. macht mindestens sehr helle Holzsorten dunkler. Sie dringt – je nach Art der Holzfaser – unterschiedlich tief ein und lässt so die Holzmaserung stärker hervortreten

Leinölfirnis kann sowohl als Grundierung, als auch als Finish (Endlackierung) zum Holzschutz genutzt werden. Da die fertige Firnisbeschichtung ungiftig ist, wird sie auch für Kinderspielzeug oder für Schneidebretter verwendet. Die wasserabweisende Schutzschicht des Linoxins macht sie zudem wetterbeständig, d. h. die Leinölfirnis ist für Holzgegenstände im Innenbereich und Außenbereich einsetzbar.

Als Grundierung bietet sie gute Hafteigenschaften und lässt sich mit nahezu jedem Lacksystem problemlos überstreichen.

Verarbeitung

Leinölfirnis wird auf den gereinigten Untergrund aufgetragen. Holz sollte man vorher fein anschleifen. Die Verarbeitungstemperatur sollte nicht unter 15 °C liegen, besser sind 20 °C oder mehr, da der Firnis dann leichter einzieht und schneller aushärtet. Wenn möglich, sollte man den Firnis vorher in einem Wasserbad auf 35–40 °C erhitzen.

Auf Holz wird der Firnis satt nass in nass aufgetragen. Es erfolgen mehrere Aufstriche, bis das Holz keinen Firnis mehr aufnimmt. Nach einer Einzugzeit von typischerweise einer halben bis einer Stunde reibt man das nicht eingezogende Leinöl vollständig mit einem Tuch ab, weil dies sonst schlecht aushärtet und eine klebrige Oberflächenschicht hinterlassen kann.

Achtung Selbstentzündung:  Bei der Verwendung von Leinöl und Leinölfirnis besteht durch Reaktion mit Luftsauerstoff die Gefahr der Selbstentzündung für mit Leinöl benetzten Materialien. Um das zu vermeiden, wäscht man die zum Auftragen verwendeten Lappen oder Pinsel mit Wasser aus oder sie in einen geschlossenen Behälter (Schraubglas).

 

 

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